Mo

17

Mai

2010

Visionenbuch: Kapitel Zwei, 5: Suche

Meine Werte sind in ihrer Bedeutung für meine Visonen nicht zu unterschätzen. Sie zeigen mir, was mir im Leben wert-voll ist. Sie beeinflussen mich in all meinen Lebensbereichen und bestimmen, welches Berufsfeld ich wähle, welchen Status ich mir im Leben erobern möchte, wie ich zu Besitz stehe, sie bestimmen, ob und wie ich eine Partnerschaft lebe, ob ich Kinder haben möchte und wie ich mit meiner Familie und mit meinen FreundInnen umgehe. Es ist wichtig, mir meine Werte bewusst zu machen, denn es gibt Werte, die mich beeinflussen, ohne dass ich es möchte, und die meine Lebensgestaltung und Visionenarbeit elementar beeinflussen.

 

Ein Beispiel: Ich formuliere die Vision, wohlhabend zu sein und meinen Besitz zu mehren. Ich meine, dass dies eine ernsthafte Vision von mir ist, denn ist Wohlstand nicht der natürlichste Wunsch des Menschen und somit auch von mir? Doch so sehr ich mich auch bemühe und an meiner Vision "arbeite", mein Kontostand bleibt gleich und die ersehnten Reichtümer sind so weit entfernt wie eh und je. Misstrauisch geworden, sehe ich mir meine Werte einmal genauer an und muss entdecken, dass tief in mir der Glaube wohnt, dass wohlhabende Menschen schlecht sind.  Ich weiß nicht, woher ich diesen Glauben habe, doch tief in mir ist er abgelagert: "Geld stinkt". Kein Wunder, dass ich mich, was meine finanzielle Vision anbelangt, selber sabotiere. Das Erkennen meiner Werte kann sehr hilfreich sein, diese Selbstsabotage aufzuheben - wobei es manchmal erstaunlich ist, wie hart ich an mir arbeiten muss, um Werte, mit denen ich mir schade, gegen heilende und fördernde zu ersetzen.

 

 

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2 Kommentare

  • #1

    christiane (Montag, 17 Mai 2010 14:45)

    aber was, wenn ich zu dem Ergebnis komme, dass mit meinen Werten "etwas nicht stimmt" - es könnte ja auch sein, dass ich zu folgender Erkenntnis komme: "Ich stelle fest, dass ich mich mit meinem Wert xy hinsichtlich meiner Visionen sabotiere. Wie komme ich dazu, xy als Wert zum bestimmenden Faktor in meinem Leben zu machen, wo ich xy doch eigentlich ablehne?!" Da wird die Sache doch ziemlich komplizert. Und zu der Erkenntnis muss ich auch erst einmal kommen.

  • #2

    Annabell Karbe (Dienstag, 18 Mai 2010 08:03)

    Liebe Christiane!

    Ich stimme Dir zu - es kann in der Tat eine komplizierte Sache sein. Werte können sich in mir aus verschiedenen Gründen ablagern. Nicht zu unterschätzen sind beispielsweise Werte, die mir von meinen Eltern und den Generationen davor vermittelt worden sind,
    o h n e dass sie jemals direkt benannt worden sind. Manchmal scheinen sie so tief zu sitzen, dass sie in meinen Zellen eingespeichert zu sein scheinen.

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