Di
20
Apr
2010
Buch Visionen: Kapitel Eins, 6: Auszeiten
Neben den freiwilligen Auszeiten gibt es die unfreiwilligen Auszeiten. Diese sind immer durch einen Verlust gekennzeichnet. Ich verliere etwas, was mein Leben bisher geprägt hat, und finde mich in einer Leere wieder. Hier habe ich zwei Aufgaben - ich muss mit der Leere umgehen und ich muss aus der Leere heraus eine neue Perspektive, einen neuen Sinn für mein Leben entwickeln. Ich bin mittlerweile der Ansicht, dass die unfreiwilligen Auszeiten es sind, die eine besondere Bedeutung für die Visionenarbeit haben.
2 Kommentare
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#1
Wer denkt bei "Verlust" nicht sofort an den Verlust eines Menschen, sei es durch Tod oder sei es durch Trennung. Ich habe vor über zehn Jahren eine schmerzliche Trennung erlebt, die mich in einen tiefen Abgrund gestürzt hat. Vielleicht hätte mir damals das Arbeiten an einer Vision helfen können, mich schneller und zielgerichteter aus diesem Abgrund wieder hochzuarbeiten.
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#2
Liebe Christiane,
genau so ein rettender Strohhalm kann die Visionenarbeit meiner Erfahrung nach sein. Sie ist mir ein kostbares Geschenk, weil ich weiß, dass ich jederzeit wieder in eine Lebenssituation kommen kann, in der sie überlebensnotwendig für mich wird.

