Mi

14

Apr

2010

Buch Visionen: Kapitel Eins, 5: Auszeiten

Zeichnung Tanzende Frau

Vor einigen Jahren hätte ich noch behauptet, für das Umsetzen meiner kreativen Visionen längere Auszeiten zu brauchen. Ich weiß noch, wie ich bei Julia Cameron las, dass sie ihre Bücher in der U-Bahn geschrieben hat, und mir dies für mich undenkbar schien. Zum Schreiben eines Buches gehörte für mich absolute Muße, innere und äußere Freiheit, unendliche Zeit! Nun finde ich mich heute wieder, wie ich an diesem Buch hier alle paar Abende ein paar Absätze schreibe. Manchmal bin ich dabei erschöpft von einem bereits langen Arbeitstag, manchmal muss ich gleich wieder weg zu einem Abendtermin und halte mich sehr kurz... aber ich bin immer inspiriert und fühle mich mit meinen Visionen im Fluss.

 

So können sich meine Einstellung ändern, ich durchwandere verschiedene Lebensphasen, in denen mal das eine, mal das andere besser passt. So möchte ich auch Sie dazu ermutigen, mit Ihrer Visionenarbeit zu experimentieren und herauszufinden, welche Auszeit wann wie iIhrem Bedürfnis entspricht. Ist es Ihnen möglich, sich Ihren Visionen in kurzen Auszeiten zu widmen? Vielleicht gestalten Sie sie kurz, dafür aber regelmäßig? Oder wagen Sie das Abenteuer, und gönnen Sie sich den Luxus einer längeren Auszeit, in der Ihre Visionenarbeit die Königin ist?

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