Di

16

Mär

2010

Visionenbuch: Einführung

Zeichnung tanzende Frau Annabell Karbe

Zu Beginn meines Buches möchte ich die Visionenarbeit definieren. Ich habe festgestellt, dass allein das Wort "Vision" sich nicht von selber erklärt, so selten wird es in unserer heutigen Zeit gebraucht und wenn, in ganz unterschiedlichem Zusammenhang. Geht auch Ihnen als erstes das Zitat von Willy Brandt durch den Kopf: "Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen?"? Dann sind Sie damit nicht allein. Desöfteren wurde mir, erzählte ich von "Raum für Visionen", mit diesen Worten begegnet - doch bezieht sich dieses Zitat auf den politischen Kontext, von dem das, was ich unter einer Vision verstehe, weit entfernt ist.

 

Ich definiere eine Vision als das innere Bild meiner gewünschten Zukunft. Oder der gewünschten Zukunft meiner Beziehung, meiner Familie, meiner Gemeinschaft, der Erde. Es hängt von mir ab, wieweit ich den Radius weite, und gleichzeitig hängt meine Vision immer mit dem Größeren, dem Gesamten zusammen.

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