Di
02
Feb
2010
Alltag der Visionen
Annabell Karbe
Es ist kalt, irre kalt. Der Schnee matscht auf den Gehwegen, die Straßen sind spiegelglatt. Ich bin müde. Ich stehe im Copyladen und mache Kopien für den heutigen Visionen-Power-Treff. So fühlt es sich an, wenn Visionen Realität werden, geht es mir durch den Kopf. Lange habe ich dafür gearbeitet, meine Visionenarbeit anbieten zu können. Nun gibt es sie, die Visionen-Power-Treffs. Und gerade fühlt sich alles recht profan an. Der Schneematsch, der Dienstag, die Müdigkeit.
Ich gehe ins SteinReich, mache das Licht im Seminarraum an, bereite den Raum vor. Es kommen Frauen, der Visionen-Power-Treff startet. Ich begrüße, leite die kreativen Aufgaben ein, schreibe selber. Ich merke, wie bei den Teilnehmerinnen etwas in Gang kommt. Sehe wache Augen, lausche den Erkenntnissen. Nach anderthalb Stunden packe ich meine Sachen ein, bin wach und inspiriert, dankbar, dankbar. So fühlt es sich an, wenn Visionen Realität werden!
2 Kommentare
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#1
Und wieder spricht mir ein Eintrag aus dem Herzen. Ich komme immer mehr dazu: das Geheimnis liegt im ANFANGEN und im TUN. Um den Rest muss man sich oft gar nicht mehr kümmern. Und Anfänge können sich wirklich profan anfühlen.
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#2
Liebe Blume!
Vielleicht wird das ja mal auf unserem Grabstein stehen: T-U-N!
Dann wäre das Ziel erreicht!
Deine Annabell

