Do

13

Aug

2009

Visionensuche: Exzentriker und was wir von ihnen lernen können

Ich habe gerade ein Buch über englische Exzentriker gelesen. Frauen, die Katzen oder Gnome sammeln, Männer, die sich als Leopard tätowiert in die "Wildnis" zurückgezogen haben, Menschen, die Grenzbereiche des Lebens austesten. Ich habe festgestellt, dass es Überschneidungen zu Visionären gibt, oder besser, dass Visionäre von Exzentriker lernen können. Denn jene haben eines gemeinsam, egal, wie unterschiedlich die Bereiche sind, in denen sie ihre extremen Vorlieben ausleben: Sie alle scheren sich nicht einen Deut darum, was andere Menschen oder "die Gesellschaft" von ihnen denken. Sie haben in ihrer Unkonformität ihre Identität gefunden und haben das Feld von "Ich darf" und "Ich darf nicht" längst hinter sich gelassen.

Auch bei unseren Visionen geht es oft darum, die Norm zu verlassen - und wenn es erst einmal nur in unserem Kopf ist. Oft sind unsere Visionen ja viel harmloser, als wir selber denken. Ich finde es erfrischend, an Exzentriker zu denken und meine Visionen mit ihren in Relation zu setzen.

 

Das Buch: "English Eccentric" von Henry Hemming

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