Mi

01

Jul

2009

Vision: alles ist relativ

Ich denke zur Zeit viel über die "Hexenkinder" aus dem Kongo nach, von denen ich gehört habe. Kinder, die von ihren Familien als vom Dämon besessen betrachtet und deshalb verstoßen werden. Tausende von Kindern, die auf den Straßen der Städte ihr Dasein fristen, und oft beraubt, verprügelt, vergewaltigt werden. Es handelt sich wohl um ein recht neues Phänomen, das aus der ökonomisch schlechten Lage des Landes resultiert.

 

Ich frage mich, was diese Kinder für Visionen haben. Wie weit ins Voraus können sie denken bei der täglichen Suche nach ein paar Reiskörnern, einem Stück Brot? Wie möglich ist es ihnen, überhaupt in Kontakt zu sein mit ihren Sehnsüchten, ihren Träumen?

 

Sind Visionen ein Luxus?

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